20 Jahre Deutsche Einheit – Bilanz und Ausblick
Ins Gespräch mit Fernsehjournalistin Bärbel Romanowski kommen:
- Dr. Irina Mohr (1962 in Jena geboren), Politikwissenschaftlerin, Leiterin des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitherausgeberin des Buches »20 Jahre deutsche Einheit - Facetten einer geteilten Wirklichkeit« (2010).
- Claudia Wangerin (1976 in München geboren), Journalistin der Zeitung »junge Welt«, Autorin des Buches »Die DDR und ihre Töchter« (2010). Fasziniert vom emanzipatorischen Selbstbewusstsein der ostdeutschen Frauen blickt die Autorin zurück und kommt zu dem Schluss: Dort liegt ein Erfahrungsschatz verborgen, auf den man heute aufbauen muss.
- Anneliese Knop (1937 in Dramburg/Pommern geboren), Sprecherin des Frauenpolitischen Runden Tisches der Stadt Neubrandenburg, Mitgründerin des Netzwerkes »Neubrandenburg bleibt bunt«.
- Für die musikalische Begleitung sorgt Tino Eisbrenner (1962 in Rüdersdorf geboren). In den 80er Jahren war er Jessica-Frontmann, seitdem ist er als Rockpoet und durch sein soziales Engagement bekannt.
Moderation: Bärbel Romanowski (1953 in Rostock geboren), erfand und moderierte von 1989-1991 das kritische Frauenjournal »ungeschminkt« und betreibt heute eine Agentur für Medien- und Politikberatung. Sie ist Mitglied des Medienrates Berlin-Brandenburg. »Die Deutsche Einheit ist wie eine Ehe«, so die Fernsehjournalistin, »ob sie gelingt, liegt an uns selbst.«
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V.
Der Eintritt ist frei. |