Jan Eik, d. i. Helmut Eikermann, "Helmut E. Günter", 1940 im Berliner Osten geboren, hat es bis heute dort ausgehalten. Erfahrungen mit dem real existierenden Gesellschaftssystem und seinen Spätfolgen hat er in drei Jahrezehnten als technischer Assistent, Fernstudent, Ingenieur und Diplom-Ingenieur gesammelt, bevor er sich 1987 endgültig entschloß, freiberuflicher Krimi-Autor und Publizist zu werden.
Eik gehört zu den Gründungsmitgliedern der Sektion Kriminalliteratur im ehemaligen Schriftstellerverband der DDR, die er u. a. 1989 beim Kongreß der Internationalen Vereinigung der Krimischriftsteller (A. I. E. P.) in Mexiko vertrat. Seit Mai 1991 ist er Herausgeber des Secret Service, des Informationsblatts der deutschsprachigen Autorengruppe Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT.
Neben Reportagen, Erzählungen, Fernsehszenarien und Jazzkommentaren schrieb Eik
u. a. die Komödie »Freitagabend oder Ehe der Spaß ein Ende hat« (Uraufführung 1984), über 20 Kriminalhörspiele (u. a. »Der letzte Anruf« 1990; »Heimkehr« 1991) und den Report über ein nicht stattgefundenes Honecker-Attentat: »Tod eines Ofensetzers« (1990).